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Von ganz anderer Art ist da das Schicksal des Verlierers, zumal wenn ihm das
Unglück zustößt, ohne einen eigenen Punkt zu unterliegen. Für diese Situation der 13:0 Niederlage hat sich in Frankreich der Begriff Fanny
eingebürgert. Das Wort selbst kommt aus dem Englischen und ist dort außer als
Mädchenname auch als eine (alte) Vulgär-Bezeichnung für das weibliche
Geschlechtsteil und den Po gebräuchlich. Schon Cleland benutzte es in dieser
Zweideutigkeit 1749 in seinem anrüchigen Roman "Memoirs of Fanny
Hill". Von französischen Boulespielern ist diese Wort als Ersatz für
"baiser le cul de la vielle" (den Hintern der Alten küssen)
übernommen worden, daß schon im 17. Jahrhundert als Strafe für den sang- und
klanglosen Verlierer bei einigen Spielen bekannt war. Der Gewinner, so führen Merou et Fousloudis aus, nahm dann die Alte im Triumphzug auf die Schultern, was
auf noch ältere gefärbte (vorchristliche) Traditionen schließen lässt. (Auszug aus "Pétanque, Boccia, Boule" von Hübner / Koch 1988 ISBN: 3880343624) Bildquelle: La Boule Bleue" |
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